Bereits 1946 wurde der Grundstein für den Musikverein gelegt, als sich einige Musiker die ersten Instrumente beschafften.

Dies war nach dem Weltkrieg nicht einfach und funktionierte meist über den Tauschhandel (Posaune für Brot, Trommel für Wein). Anfang 1947 begannen dann die Proben und Auftritte. Der erste Übungsleiter war Lehrer Pulch aus Bad Kreuznach, der dann von Jakob George (bekannt als „Quetschederr“ ) abgelöst wurde.

Ab 1948 wurden auch passive Mitglieder geworben und in 1951 konnten bereits 24 aktive Spieler registriert werden. Die Stabführung hatte von 1965 bis Dezember 1983 Hans Heinzen, danach bis Dezember 1985 stand Karl Dunkel der Kapelle als Dirigent vor.

Sein Nachfolger war Christoph Wingenter, der bis 1995 die musikalische Leitung übernommen hatte. Ab August 1995 wurde der Musikverein Braunweiler von Diethelm Possmann geleitet. Bis 2009 hatte Tom Moschitta diese Funktion.

Seit Herbst 2009 führt Stefan Czalykow den Taktstock.

Die intensive Jugendausbildung sichert das Bestehen des Vereins, der auf rund 20 aktive und 100 passive Mitglieder zählt. Seit '48 feiert der Verein alljährlich am dritten Wochenende im Juli am Heegwald, unter den alten Eichen, sein Waldfest, welches sich großer Beliebtheit nicht nur in Braunweiler, sondern auch der gesamten Region erfreut. Auch die Wanderung am 1. Mai ist ebenfalls seit Jahren fester Bestandteil unseres Vereinslebens. Die Konzerte in Kirche und Heegwaldhaus mit einem Repertoire von Klassik bis Moderne und auch das Spielen bei anderen Ereignissen bereichern regelmäßig das Dorfgeschehen im Braunweiler. Seit 1973 verbindet den Musikverein eine feste Freundschaft mit dem Musikverein Steinhausen an der Rottum bei Biberach an der Riß. Seit dieser Zeit konnten wir an den Jubiläen und ab und an auch zwischendurch die Musiker von der Schwäbischen Alb in Braunweiler begrüßen.

Befreundete Musikvereine

Das Wappen des Musikvereins

Vereinsjubiläum